Lackieren, in zwei Farben.
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Nach den Blecharbeiten stand die nackte Karosserie bereit. Sie wurde komplett sandgestrahlt und anschliessend verzinkt, damit das blanke Blech von Beginn an gegen neuen Rost abgesichert ist. Die Lackierung selbst übernahm ein Profi, in dessen Werkstatt der kleine Goggo für reichlich Aufmerksamkeit sorgte.
„Seine Azubis waren Feuer und Flamme von diesem kleinen Fahrzeug und schleiften was das Zeug hergab.“
Aus der Euphorie der Auszubildenden wurde in aller Ruhe handwerkliche Arbeit. Jede Schleifrunde macht den nächsten Lackaufbau besser, jede Unebenheit, die im Zwischenschliff verschwindet, bleibt später unsichtbar unter dem Decklack. Genau darauf kam es an, bevor der eigentliche Lackaufbau beginnen konnte.
Der Aufbau
Der Aufbau folgt dem klassischen Schema, mit dem ein Fahrzeug dieser Epoche lackiert wird. Drei Schritte, sauber aufeinander abgestimmt, jeder mit einem eigenen Zweck.
Spritzspachtel
Zuerst kam der Spritzspachtel, um die Unebenheiten auszugleichen.
Füller
Darauf folgte der Füller. Alles wurde gut geschliffen.
Decklackierung
Nach der Decklackierung konnte sich das Ergebnis sehen lassen.
Die Zweifarbigkeit
Der T 400 trägt, wie es sich für einen Goggomobil dieser Jahre gehört, eine Zweifarbenlackierung. Als Grau der 2-Farbenlackierung wurde Federgrau 64 gewählt, ein ruhiger, zeitgenössischer Ton, der das Fahrzeug nah an seinem Ursprung hält. Zusammen mit der zweiten Farbe ergibt sich das freundliche Bild, das man von diesen kleinen Limousinen im Gedächtnis hat.
Nicht weniger wichtig war die Bodengruppe. Sie wurde nach einem erneuten Sandstrahlen mit Flammzink korrosionsgeschützt. Darauf folgten zwei Aufträge verdünnter, rot eingefärbter Rostgrundierung. Zum Abschluss wurden zwei Lagen schwarzer Chassislack gestrichen, insgesamt rund 1,5 Kilogramm. Das sollte für die nächsten Jahre den erneuten Rostbefall verhindern. Leider fielen die Bilder dieser Zwischenschritte einem Diebstahl zum Opfer.
Nackte Karosserie, sandgestrahlt und verzinkt. Ausgangspunkt für den Lackaufbau.
Erster Schritt: Spritzspachtel, aufgetragen gegen Unebenheiten im Blech.
Nach dem Spachtel der Füller. Alles gut geschliffen, bevor Decklack kommt.
Ergebnis der Decklackierung. Als Grauton wurde Federgrau 64 gewählt.
Die Zweifarbigkeit in voller Wirkung. Bereit für Montage und Fertigstellung.