T 400 · Phase 4 von 4

Montage, bis zur Jungfernfahrt.

Montage
von unten beginnend
Jungfernfahrt
50 Jahre Goggomobil
Zustand heute
alltagstauglich

Start Restaurationen Goggomobil T 400 Montage und Fertigstellung

Mit der Lackierung im Trockenen ging es an den Wiederaufbau, und zwar konsequent von unten. Die Bodengruppe wurde von unten mit allen Zügen, Bremsleitungen und Bremsschläuchen, dem elektrischen Kabelbaum, Hupe, Schaltstange, Pedalerie, Lenkgetriebe und der kompletten Vorderachse montiert. Alles Teile, die zuvor einzeln geprüft, gereinigt und, wo nötig, ersetzt worden waren. Die Reihenfolge ergibt sich von selbst, wenn man überkopf arbeitet: zuerst das, was am schlechtesten zugänglich wird, sobald das Fahrzeug auf den Rädern steht. Jedes Steuerseil, jede Bremsleitung will einmal sauber gelegt und einmal richtig befestigt sein, damit später nichts scheuert und nichts pfeift.

Umdrehen und weiter

Nach dem Umdrehen war es einfach, den Motor mit Hinterachse und Tank zu montieren. Jetzt liess sich bequem von oben arbeiten, Leitungen und Steuerseile wurden angeschlossen, die Achse ausgerichtet, die Schaltstange eingehängt. Mit Werkstattreifen ausgestattet war das Ganze rollfähig. Ein kurzer Moment, der in jeder Restauration zählt: aus einem Haufen Einzelteile wird wieder ein Fahrzeug, das sich aus eigener Kraft schieben lässt. Für die Zulassung am Ende natürlich zu wenig, für das Gefühl in der Werkstatt aber genau richtig.

Dann die Karosserie

Die bereits mit Zierleisten, Lampen und Emblem vormontierte Karosserie wurde auf die Bodengruppe gesetzt, sorgfältig ausgerichtet, verschraubt und anschliessend verglast. Danach sah die Limousine schon fast fertig aus. Es folgten jedoch noch viele Arbeiten, vor allem im Innenraum. Zur Dämmung kamen Schaumstoff in Pyramidenform und, in den Türen, Schwerfolie zum Einsatz. Anschliessend Sitze, Verkleidungen, Teppiche, die Elektrik durchgemessen, die Züge justiert. Details, die auf dem Foto kaum auffallen, im Fahrbetrieb aber den Unterschied zwischen „restauriert“ und „benutzbar“ ausmachen. Gerade beim Goggomobil, wo Motor und Innenraum nur eine Handbreit auseinanderliegen, macht saubere Dämmung jede Fahrt angenehmer.

Das fertige Fahrzeug durfte seine Jungfernfahrt zu „50 Jahre Goggomobil“ in Dingolfing machen.

Jungfernfahrt in Dingolfing

Das fertige Fahrzeug durfte seine Jungfernfahrt zu „50 Jahre Goggomobil“ in Dingolfing machen. Ein passender Ort, am Stammsitz der Marke, unter lauter Gleichgesinnten, mit einem Wagen, der ein paar Monate zuvor noch als Kandidat fürs Verschrotten gehandelt wurde. Seitdem befindet es sich in alltagstauglichem Zustand und wird regelmässig bewegt. Kein Vitrinenstück, kein Schönwetterauto, sondern ein Wagen, der fährt, stehenbleibt, wieder anspringt und die nächste Strecke angeht. Genau so, wie es am Anfang vorgesehen war, und damit ein würdiger Abschluss einer Restauration, die in allen vier Phasen auf Substanz statt auf Vitrine gezielt hat.

Bilder: Bodengruppe und Aufbau

Bodengruppe umgedreht, Motor mit Hinterachse eingebaut.

Bodengruppe von unten: Züge, Bremsleitungen, Kabelbaum, Pedalerie.

Lenkgetriebe und komplette Vorderachse montiert.

Bodengruppe von unten mit Zügen, Bremsleitungen und Kabelbaum bestückt.

Jedes Steuerseil und jede Bremsleitung sauber gelegt und befestigt.

Der elektrische Kabelbaum findet seinen Platz.

Hupe, Schaltstange und Pedalerie sitzen.

Vorderachse und Lenkgetriebe an der Bodengruppe montiert.

Vorderachse und Lenkgetriebe komplett.

Auf Werkstattreifen wieder rollfähig.

Nach dem Umdrehen: Motor mit Hinterachse und Tank montiert.

Von oben lassen sich Leitungen und Steuerseile bequem anschliessen.

Karosserie auf die Bodengruppe aufgesetzt.

Mit Werkstattreifen ausgestattet, war das Ganze rollfähig.

Karosserie mit Zierleisten, Lampen und Emblem, bereit zum Aufsetzen.

Karosserie bereits mit Zierleisten, Lampen und Emblem vormontiert.

Die Karosserie wird auf die Bodengruppe gesetzt. Fast fertig.

Zur Dämmung: Schaumstoff in Pyramidenform und Schwerfolie in den Türen.

Bilder: Fertiges Fahrzeug

Der fertig restaurierte Goggomobil T 400 in Blau, Montage und Aufbau abgeschlossen.

Das fertige Fahrzeug, alltagstauglich und zugelassen.

Vom Kandidaten fürs Verschrotten zum fertigen Schwan.

Die Zweifarbenlackierung in voller Wirkung.

Fertig verglaster und montierter T 400 in Werkstattumgebung.

Verglasung gesetzt, Innenraum fertig.

Auch das einst doppelt beblechte Heck steht wieder sauber da.

Kein Vitrinenstück, sondern ein Wagen, der regelmässig bewegt wird.

Fertig restaurierter Goggomobil T 400 im Freien.

Jungfernfahrt zu „50 Jahre Goggomobil“ in Dingolfing.

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