Am Anfang stand die Entscheidung, den KaRo nicht nur zu reparieren, sondern ihn in sämtliche Einzelteile zu zerlegen. Was beim Ausbauen sichtbar wird, lässt sich später nicht mehr verstecken, also besser jetzt gleich alles sehen.
Der Ablauf
Als Erstes kamen sämtliche Anbauteile heraus: Spiegel, Lampen, die Scheiben und die komplette Innenausstattung. Jedes Teil notiert, beschriftet, abgelegt. Wer hier schludert, sucht später beim Zusammenbau.
War das Heck zerlegt und abmontiert, kam man gut an den Motor heran. Der Spezialist brauchte nur zwei Stunden, um ihn auseinanderzunehmen. Parallel dazu wurden Scheibenrahmen, Einstieg und Kotflügel abgeschraubt, Stück für Stück, ohne Gewalt.
Richtig unangenehm wurde es beim Entfernen der doppelten Bleche. Darunter kamen ungeahnte Mengen Rost zum Vorschein, dazu hunderte Schrauben- und Nietenlöcher, die niemand mehr auf dem Schirm hatte. Ohne Bug wurde der ganze KaRo plötzlich handlich und liess sich auf dem Rollbrett schieben.
„Schubkarren“ nannte ihn der Lackierer. Wer den Wagen ohne Bug über die Halle schiebt, versteht sofort, warum.
Zeitaufwand, ehrlich notiert
Demontage der Karosserie
Anbauteile, Scheiben, Innenausstattung, Heck, Scheibenrahmen, Einstieg, Kotflügel. Jedes Teil einzeln herausgelöst und beiseitegelegt.
Motor zerlegt
Sobald das Heck offen war, kam der Motor heraus. Zerlegt durch einen Spezialisten, mit dem nötigen Werkzeug und der nötigen Ruhe.
Gründliche Reinigung
Jedes einzelne Blechteil und Bauteil von Schmutz, altem Unterbodenschutz und losem Rost befreit, bevor die Schweissarbeiten überhaupt beginnen konnten.
Ausgangslage, bevor die erste Schraube gelöst wird.
Die ersten Anbauteile sind bereits ab.
Anbauteile raus: Spiegel, Lampen, Scheiben, Innenausstattung.
Heck offen, der Zugang zum Motor ist frei.
Ohne Bug handlich: der „Schubkarren“ des Lackierers.
Heck abmontiert, der Motor liegt endlich frei.
Scheibenrahmen, Einstieg und Kotflügel abgeschraubt.
Einstieg und Kotflügel, sauber abgenommen.
Doppelte Bleche weg, darunter Rost und Löcher ohne Ende.
Ungeahnte Mengen Schrauben- und Nietenlöcher.
Stück für Stück in seine Bestandteile zerlegt.
Alles offen, nichts bleibt mehr im Verborgenen.
Die Blechteile liegen offen, nichts bleibt verborgen.