Karo · Phase 1 von 3

Zerlegen, jede Schraube einzeln.

40 Std.
Demontage
2 Std.
Motorzerlegung
7,5 Std.
Gründliche Reinigung

Am Anfang stand die Entscheidung, den KaRo nicht nur zu reparieren, sondern ihn in sämtliche Einzelteile zu zerlegen. Was beim Ausbauen sichtbar wird, lässt sich später nicht mehr verstecken, also besser jetzt gleich alles sehen.

Der Ablauf

Als Erstes kamen sämtliche Anbauteile heraus: Spiegel, Lampen, die Scheiben und die komplette Innenausstattung. Jedes Teil notiert, beschriftet, abgelegt. Wer hier schludert, sucht später beim Zusammenbau.

War das Heck zerlegt und abmontiert, kam man gut an den Motor heran. Der Spezialist brauchte nur zwei Stunden, um ihn auseinanderzunehmen. Parallel dazu wurden Scheibenrahmen, Einstieg und Kotflügel abgeschraubt, Stück für Stück, ohne Gewalt.

Richtig unangenehm wurde es beim Entfernen der doppelten Bleche. Darunter kamen ungeahnte Mengen Rost zum Vorschein, dazu hunderte Schrauben- und Nietenlöcher, die niemand mehr auf dem Schirm hatte. Ohne Bug wurde der ganze KaRo plötzlich handlich und liess sich auf dem Rollbrett schieben.

„Schubkarren“ nannte ihn der Lackierer. Wer den Wagen ohne Bug über die Halle schiebt, versteht sofort, warum.

Zeitaufwand, ehrlich notiert

Schritt 1

Demontage der Karosserie

Anbauteile, Scheiben, Innenausstattung, Heck, Scheibenrahmen, Einstieg, Kotflügel. Jedes Teil einzeln herausgelöst und beiseitegelegt.

40 Std.
Schritt 2

Motor zerlegt

Sobald das Heck offen war, kam der Motor heraus. Zerlegt durch einen Spezialisten, mit dem nötigen Werkzeug und der nötigen Ruhe.

2 Std.
Schritt 3

Gründliche Reinigung

Jedes einzelne Blechteil und Bauteil von Schmutz, altem Unterbodenschutz und losem Rost befreit, bevor die Schweissarbeiten überhaupt beginnen konnten.

7,5 Std.

Ausgangslage, bevor die erste Schraube gelöst wird.

Die ersten Anbauteile sind bereits ab.

KaRo mit ausgebauten Anbauteilen, Spiegel und Lampen bereits entfernt.

Anbauteile raus: Spiegel, Lampen, Scheiben, Innenausstattung.

Messerschmitt Kabinenroller während der Demontage, Heck geöffnet, Motor freigelegt.

Heck offen, der Zugang zum Motor ist frei.

KaRo ohne Bug auf dem Rollbrett, der Schubkarren.

Ohne Bug handlich: der „Schubkarren“ des Lackierers.

Zerlegtes Heck des Messerschmitt, Motor zugänglich.

Heck abmontiert, der Motor liegt endlich frei.

Scheibenrahmen, Einstieg und Kotflügel abgeschraubt.

Scheibenrahmen, Einstieg und Kotflügel abgeschraubt.

Einstieg und Kotflügel, sauber abgenommen.

Entfernte Doppelbleche, ungeahnte Mengen Rost sichtbar.

Doppelte Bleche weg, darunter Rost und Löcher ohne Ende.

Ungeahnte Mengen Schrauben- und Nietenlöcher.

Stück für Stück in seine Bestandteile zerlegt.

Alles offen, nichts bleibt mehr im Verborgenen.

Einzelne Blechteile der Karosserie nach der Demontage.

Die Blechteile liegen offen, nichts bleibt verborgen.